Kirche und Sexualität: Über christliche Vorstellungen legitimen Sexualverhaltens

Die Kirchen stellten bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts die ersten Anlaufstellen dar, wenn Menschen Fragen zur Sexualität hatten. Die Vorstellungen legitimen Sexualverhaltens – etwa bei Verhütung, Schwangerschaftsabbruch sowie vor-, außer- und ehelichem Geschlechtsverkehr – wurden auch in längst säkularen Staaten wie Deutschland von christlichen Akteuren geprägt. Prof. Dr. Veronika Settele, LMU München, geht dem Wandel der Alltagsbedeutung religiöser Lehren und Autoritäten im Zeitraum von 1850 bis 1930 auf den Grund. Ihre Forschung wird im Rahmen des Stipendienprogramms für Postdoktoranden und Juniorprofessoren der Daimler und Benz Stiftung gefördert.

Zur Quelle IDW wechseln

Frage/Kommentar zum Thema:

[mwai_chat]