Photoakustisches Messgerät soll individuell angepasstes Monitoring der Narkosetiefe ermöglichen

In der Medizin können individuelle Faktoren wie Körpergewicht und Vorerkrankungen die Wirkungsweise von Medikamenten beeinflussen. Im OP-Saal gilt das in besonderem Maße für die Narkose. Denn wenn beispielsweise das Anästhetikum Propofol falsch dosiert wird, kann es zum ungewollten Aufwachen des Patienten während einer Operation kommen. In Deutschland tritt die intraoperative Awareness hochgerechnet jährlich bei bis zu 16.000 Fällen auf (Bischoff & Rundshagen, 2011). Forschende des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP entwickeln nun gemeinsam mit der LMU München einen Propofol-Detektor, der ein kontinuierliches Echtzeit-Monitoring erstmals im klinischen Routinebetrieb ermöglichen soll.

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