Schulische Präventionsprogramme bei Computerspielsucht und problematischen Onlinegewohnheiten

Schulische Präventionsprogramme sollen helfen, Jugendliche vor Computerspielsucht und problematischen Onlinegewohnheiten zu schützen. Doch wie wirksam sind diese Interventionen, wenn es um einen kontrollierten Umgang mit Computerspielen und dem Internet geht? Dieser Frage ist ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Katajun Lindenberg vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg im Rahmen einer landesweiten Studie nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einem über vier Wochen laufenden verhaltenstherapeutischen Programm bei stark suchtgefährdeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf längere Sicht stärkere Effekte erzielt wurden als mit einem Medienbildungsprogramm.

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