Wie das Christentum die lateinische Sprache verändert hat

Wie hat sich die lateinische Sprache durch die Entstehung und Ausbreitung des Christentums in der Spätantike verändert? Dieser Frage geht Christian Hornung, Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, in einem neuen Forschungsprojekt nach. Ziel ist die Erarbeitung eines „Handwörterbuchs des antiken christlichen Lateins“ (HACL), das das Textkorpus der lateinisch-christlichen Literatur von Tertullian bis Isidor von Sevilla erschließt und den Wandel des antiken lateinischen Vokabulars in all seinen Dimensionen dokumentiert: ideen-, institutionen-, sozial-, rechts- und religionsgeschichtlich.

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