Wenn Bezahlen wehtut

In Deutschland wird erstmals häufiger bargeldlos als mit Bargeld bezahlt: 55 Prozent der erfassten Einkäufe wurden 2025 digital bezahlt. Eine neue Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikums Tübingen zeigt nun, warum der Moment des Bezahlens psychologisch bedeutsam ist: Der sogenannte „Pain of Paying“ scheint weniger körperlicher Schmerz zu sein als ein unangenehmes emotionales Erlebnis, das finanzielle Entscheidungen beeinflusst. Das legt nahe, dass Zahlungsformen, bei denen der Bezahlvorgang weniger unmittelbar erlebt wird, auch als weniger „emotional schmerzhaft“ empfunden werden könnten. Die Studie erschien im Journal of Economic Behavior and Organization.

Zur Quelle IDW wechseln

Frage/Kommentar zum Thema:

[mwai_chat]