Wenn Alltagsgeräusche zur Qual werden: Hochschulambulanz bietet einzigartige Hilfe für Menschen mit Misophonie

Schmatzen, atmen oder das Tippen von Fingern sind Geräusche, die viele nicht einmal wahrnehmen. Bei Menschen mit Misophonie können sie jedoch intensive Gefühle wie Wut, Ekel oder Stress auslösen und den Alltag massiv einschränken. Obwohl schätzungsweise rund zwei Prozent der Bevölkerung betroffen sind, gibt es kaum professionelle Unterstützungsangebote. Die deutschlandweit zentrale Anlaufstelle für junge Betroffene ist die Psychotherapeutische Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Unter Leitung von Prof. Dr. Elisa Pfeiffer verbindet sie eine spezialisierte Diagnostik und Therapie mit der weiteren Erforschung der Krankheit.

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