Meditation kann mehr verändern als gedacht

Wer sich plötzlich von sich selbst oder seiner Umgebung entfremdet fühlt, erlebt dies häufig als Folge von großem Stress, Depression, Angststörung oder Traumata. Solche sogenannten Depersonalisations- und Derealisationserfahrungen gelten als typische Symptome bei psychischen Belastungen. Forschende der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung zeigen nun: Ähnliche Erfahrungen treten auch bei Meditation auf, wo sie jedoch oft als positiv, spirituell bedeutsam und bereichernd erlebt werden. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Frage, wie Menschen ihr Selbst erleben und bewerten.

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