Kriegerische Auseinandersetzungen kamen mit der Sesshaftigkeit in die Welt

Zur Frage nach den Ursprüngen von Krieg stehen sich zwei Theorien gegenüber: Thomas Hobbes sah Gewalt als natürlichen Zustand des Menschen, während Jean-Jacques Rousseau frühe Gesellschaften als überwiegend friedlich betrachtete. Die Anthropologin Virginia Estabrook untersuchte Skelettfunde aus verschiedenen prähistorischen Epochen und zeigte, dass tödliche Verletzungen im Mesolithikum häufiger waren als in früheren Zeiten. Eine statistische Re-Analyse durch Prof. Dr. Markus Neuhäuser von der Hochschule Koblenz (2025) bestätigte den Anstieg sowie wachsenden Anteil von Projektil- und Klingenverletzungen. Kriege häuften sich erst mit Beginn von Sesshaftigkeit und frühen Ackerbaugesellschaften.

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