Furcht schneller verlernen

Furchtreaktionen wieder zu verlernen ist ein grundlegender Lernprozess des Gehirns. Er ermöglicht es, auf ehemals bedrohliche Situationen wieder flexibel zu reagieren. Der Mechanismus, „Furchtextinktion“ genannt, spielt u. a. beim Behandeln von Angststörungen und Posttraumatischen Belastungsstörungen eine Rolle. Ein Team um Katharina Spoida vom Lehrstuhl Allgemeine Zoologie und Neurobiologie der Ruhr-Universität hat nachgewiesen, dass sich der Prozess beschleunigen lässt: Wird ein bestimmter Typ von Nervenzellen im Gehirn aktiviert, zeigen Mäuse eine schnellere Abschwächung erlernter Furchtreaktionen. Die Forschenden berichten im Nature Journal „Translational Psychiatry“ vom 10. Januar 2026.

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